lebensschule

Ab November 2019 beginnen wir in Lüneburg mit einem neuen Angebot, das sich an jedermann richtet: Die „Lebensschule“!

Die Lebensschule möchte grundlegende Kenntnisse über seelische und soziale Prozesse sowie praktische Anregungen zur Lebensbewältigung vermitteln. Mit der zunehmenden Individualisierung unserer Gesellschaft verlieren traditionelle Wege des „Leben-Lernens“ immer mehr an Bedeutung. Die Lebensschule will helfen, eigene Stärken zu entdecken und soziale Fertigkeiten zu entwickeln. Sie basiert auf Anregungen psycho-edukativer Therapieansätze, richtet sich aber an alle, die das jeweilige Kursthema interessiert. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden hier leicht verständlich erklärt. So kann jeder, der für sich selbst oder andere Menschen auf der Suche nach Lösungsansätzen ist, vom Besuch der Kurse profitieren.

Die Kurse werden von unseren Kursleitern, Paola Orsucci, Diplompsychologin, und Timo Grebe, Pastor, geleitet. Doch Lebensschule bedeutet nicht, dass der Vortragende als „der“ Experte auftritt. Jeder ist Experte für sein Leben, im Kurs wird dazu angeregt auch eigene Erfahrungen und Kenntnisse mit einzubringen.

Alle Kurse der lebensschule sind kostenfrei und ohne Anmeldung. Auch wenn es sinnvoll ist, den ganzen Kurs zu besuchen, kann auch jederzeit quer eingestiegen werden.

Das Thema des Kurses – verteilt auf acht Einheiten – lautet: „Sich vor Depressionen schützen lernen – Damit der Blues nicht alles übertönt“. Am 28. November 2019 startet der erste Kursabend mit dem Titel: „Die Volkskrankheit Depression verstehen – Erklärungsmodelle für die Entstehung von Depression“

Depressive Störungen gehören weltweit zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen. In den westlichen Industrienationen ist die Depression nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen das zweihäufigste Leiden. Gemessen an der beeinträchtigten Lebenszeit liegt die Depression laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sogar auf Platz eins: Von allen körperlichen und seelischen Krankheiten raubt sie ihren Opfern die meisten gesunden, unbeschwerten Jahre. (Quelle: „Es ist, als ob die Seele unwohl wäre…“, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin 2008)

Wie bei vielen anderen Erkrankungen auch, helfen bei Depressionen nicht nur Medikamente. Gerade die kognitive Therapie hat sich bei der Behandlung von Depressionen bewährt. In diesem Kurs nehmen wir Anregungen aus der kognitiven Therapie auf, ohne den Anspruch zu haben, Depressionen heilen zu wollen. Unser Schwerpunkt liegt auf Vorbeugung. Wer Wege sucht, sich seelisch vitaler und widerstandsfähiger zu machen, ist bei diesem Kurs genau richtig. Die Anregungen kann man auch gern im Familien- oder Freundeskreis weitergeben.

Weitere Termine dieses Kurses sind:

Sich vor Depressionen schützen lernen

Weitere Informationen zur lebensschule in Lüneburg und in ganz Deutschland sind unter der Webadresse www.lebensschule.de zu finden.